Du weißt, dass Du bei den Grünen bist, wenn ...

Voller Saal bei der Abstimmung

Die Abstimmung in der Ravensburger Stuben

Du bist bei den Grünen, wenn...

Manne Lucha bei der Auszählung

Gruppenbild der Kandidatinnen und Kandidaten

Die Kandidatinnen und Kandidaten

Am Mittwoch, den 6. Februar, trafen sich die Ravensburger Grünen, um ihre Kandidat*innen-Liste für die Wahl zum Gemeinderat aufzustellen. Als Versammlungsleiterin wurde die Kreisvorsitzende Carmen Kremer vorgeschlagen und gewählt; der Kreisschatzmeister Hünkar Aras übernahm die Aufgabe des Protokollanten.

Dann ging es um die Wahl der Auszählkommission, und nur eine Hand ging hoch, die von Ulrike Konstanzer-Lucha. Da lag die per Zwischenruf ergangene Aufforderung an ihren Mann nahe, sie doch dabei zu unterstützen. Der ließ sich überreden, und so ging noch während der Versammlung ein Meme online: "Du bist bei den Grünen, wenn der Minister Auszählkommission macht."

Carmen Kremer führte die Versammlung sehr stringent und konzentriert, und nach der guten Vorarbeit mit vielen Kandidat*innen-Gesprächen waren nur noch wenige Änderungen an der vorgeschlagenen Liste gewünscht. Jede Kandidatin und jeder Kandidat stellte sich mit wenigen oder auch etwas mehr Worten kurz vor, und blockweise wurden die Listenplätze dann besetzt - und das, wie bei den Grünen üblich, streng nach Frauenstatut: Die ungeraden Plätze sind jeweils weiblichen Kandidatinnen vorbehalten, so dass eine gute Chance besteht, den Frauenanteil im Gemeinderat zumindest zu halten. Letztlich hängt das aber auch an den Wählerinnen ...

Am Ende entstand so eine bunte Liste, repräsentativ für die ganze Stadtgesellschaft: Jung und alt, Innenstadtbewohner, Süd-, Nord-, West- und Oststädtler*innen, Eschacher*innen und Weissenauer*innen, Tal- und Bavendorfer*innen und nicht zuletzt Schmalegger*innen; beruflich von Architektin und Betriebswirten über Friseurmeisterin, Mechatroniker und Malermeister bis zu Sozialberufler*innen und Student*innen. Da ist das erklärte Ziel natürlich, möglichst viele weitere Sitze hinzu zu gewinnen, um diese Vielfalt und dieses Engagement auch so in den Gemeinderat tragen und die Zukunft der Stadt positiv mitgestalten zu können.