DIE GRÜNEN IM KREIS RAVENSBURG

Bündnis für Umwelt und Soziales (BUS)

In Aulendorf bietet das „Bündnis für Umwelt und Soziales" (BUS) allen Grünen und Grün-Bewegten eine sozial-ökologisch-progressive kommunalpolitische Heimat an. Das BUS tritt zu Kommunalwahlen stets mit einer offenen Liste an.

Bei der letzten Kommunalwahl 2014 erhielt das BUS erneut ein hervorragendes Wahlergebnis von 28,7 %. Das langjährige, konstruktive Engagement wurde durch die Bürgerinnen und Bürger belohnt; das Wahlergebnis konnte so nochmals um 2,6 Prozentpunkte gesteigert werden. Weiterhin ist das BUS mit vier Sitzen die zweitstärkste Fraktion, wobei die Hälfte der Mandate von Frauen bekleidet wird - in einem sonst ausschließlich von Männern besetzten Gremium.

Zur Landtagswahl hat sich das BUS mit einem eigenen Ortswahlkampf für die Wiederwahl von Winfried Kretschmann eingesetzt. Mit 34,6% für B´90/Grüne in Aulendorf war das Ergebnis mehr als vier Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt.

Vier der insgesamt 14 Gemeinderäte stellt das BUS derzeit: Karin Halder (Fraktionsvorsitzende), Franz Thurn, Christine Vogt und Pierre Groll.

 

Hier geht’s zur Website des B.U.S.

 

Eisenbahner- und Kurstadt Aulendorf

Aulendorf war lange Zeit durch die Rolle als Eisenbahnknotenpunkt mit Bahnbetriebswerk zwischen der Südbahn Stuttgart-Ulm-Friedrichshafen, der Württembergischen Allgäubahn Aulendorf-Waldsee-Kißlegg-Hergatz und der Zollernalbbahn Aulendorf-Sigmaringen-Tübingen geprägt.

Der Rückzug der Bahn sowie in der Folge eine verfehlte Kurstadt-Politik führte in den 90er-Jahren unter Bürgermeister Johannes Heinzler (CDU, 1988-2004) zu einer hohen Verschuldung, die durch Missmanagement unter seinem Nachfolger Georg Eickhoff (CDU, 2004-2008) noch verstärkt wurde (von 42 Mio. auf 64 Mio. Euro).

Da die Stadt aus eigener Kraft nicht mehr in der Lage war, diesen Schuldenberg abzubauen, wurde ein Finanzhilfevertrag mit dem Land Baden-Württemberg abgeschlossen, in dem sich die Stadt zu rigiden Sparmaßnahmen und strenger Haushaltskontrolle verpflichtet hat, um im Gegenzug Zins- und Tilgungszuschüsse des Landes zu erhalten. Dieser Kurs war von Erfolg gekrönt: 2015 unterschritten die städtischen Schulden erstmals die Marke von 20 Mio. Euro; dennoch benötigt die Stadt weiterhin für alle Ausgaben über 50.000 Euro die Zustimmung des Landratsamts Ravensburg.